Die Applied Kinesiology - Praxis fr Osteopathie und Naturheilkunde Mannheim

Die Applied Kinesiology
Eine Untersuchungsmethode mittels manueller Muskeltests


Die Applied Kinesiology (AK) wurde 1964 von dem Amerikaner George Goodheart als primär diagnostisches Testverfahren entdeckt. Das Grundprinzip besteht darin, dass jeder normal funktionierende Muskel während eines genau definierten Krafttests einen ausreichenden Widerstand leisten kann. Dieses Prinzip ist absolut unabhängig davon, ob ein Mensch trainiert oder
untrainiert, jung oder alt ist.


Wie wird untersucht?
Bei der AK-Untersuchung werden verschiedene Muskeln, die auch verschiedenen Organen bzw. Meridiansystemen zugeordnet sind, auf ihre Reaktion – Normoreaktion (normal), Hyporeaktion (schwach) oder Hyperreaktion (gestresst) – geprüft. Aus der jeweiligen Reaktion können dann durch adäquate Provokationstests Zusammenhänge mit neurolymphatischen bzw. neurovaskulären Reflexpunkten, dem Akkupunktursystem und damit die Verbindung zu inneren Organen und deren Stoffwechsel, zu Nährstoffen, Emotionen und vieles mehr entschlüsselt werden. Aus diesem Vorgehen entstand das Verständnis der sogenannten "Triad of health". Sie objektiviert die Einflussmöglichkeiten aus strukturellen, chemischen und psychischen Bereichen auf den aktuellen Zustand.

Triad of health

Was wird untersucht?

Besonders geeignet ist die Applied Kinesiologie zur Untersuchung therapieresistenter Symptome. Die kinesiologische Testung führt in der Regel sehr schnell zu energieraubenden und dabei oft nicht bewusst wahrgenommenen Stressquellen wie z.B.:

 

  • Toxische Belastung ( z. B. Quecksilber und Zinn aus Amalgam)
  •  Herdbelastung (z.B. Zahnherd = Eiter an der Zahnwurzel)
  •  Nährstoffmangelzustände (z.B. durch geringe Aufnahme, erhöhten Verbrauch, erhöhte Ausscheidung)
  •  Kiefergelenksstörungen (falscher Zahnkontakt z.B. nach Zahnbehandlung)
  •  Muskuläre Triggerpunkte (knotige Muskelareale, die Schmerzen in anderen Körperregionen verursachen)
  •  Narbenstörfelder (z.B. nach Operationen)
  •  Pilzbelastung (häufig zu dominante Candidapilze im Darm)
  •  Nahrungsmittelunverträglichkeiten (oftmals unbemerkte Vorstufe zur Allergie)

Als Folge dieser Belastungen entstehen häufig Funktionsstörungen wie Immunschwäche, chronische Schmerzzustände, Verletzungsanfälligkeit, Wundheilungsstörungen, Hormonstörungen, Organschwäche, emotionale Störungen oder Zahnfleischerkrankungen.

Auch die geeignete Therapieform, ob über Struktur, Chemie oder Psyche, wird im Muskeltest ermittelt. Ziel ist es, durch die späteren Therapiemaßnahmen alle Testmuskel zu normalisieren.